Migration von SAP-Altsystemen: Wie Sie bei Ihrer nächsten Migration nicht bei null starten
Bei jeder Migration von Non-SAP nach SAP erwirbt Ihr Team neues Wissen, das in nachfolgenden Projekten wiederverwendet werden kann. Erfahren Sie, wie Sie anhand von Migration Assets zukünftige Projekte schneller und vorhersehbarer umsetzen können.
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Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Migration von Non-SAP nach SAP kann der Ausgangspunkt für einen wiederholbaren Migrationsansatz sein, statt nur ein einmaliges Projekt.
- Die Wiederverwendung von Mappings, Regeln und Prozessen kann manuelle Aufwände reduzieren und die Vorhersehbarkeit erhöhen.
- Mit Kyano Crossway können Unternehmen einen wiederholbaren Migrationsansatz für ihre ERP-Altsysteme gewährleisten.
Eine Migration eines ERP-Altsystems sollte die aktuellen technischen Herausforderungen lösen und gleichzeitig die nächste Migration erleichtern. Für Teams, die Übernahmen, Systemkonsolidierungen oder regionale Rollouts verantworten, heißt das, über ein einmaliges Projekt hinauszugehen.
Durch die Wiederverwendung von Mappings, Regeln und Prozessen, die bei jeder Migration entstehen, können Unternehmen vermeidbare Aufwände reduzieren sowie die Konsistenz und Steuerung zukünftiger Projekte verbessern.
Die versteckten Kosten einmaliger ERP-Migrationen
Die Aufwände einer einmaligen Migration beschränken sich nicht nur auf die Kosten selbst oder den Zeitplan. Dazu gehören auch die erlernten Erkenntnisse, die das Unternehmen für nachfolgende Projekte möglicherweise nicht bewahrt.
Warum einmalige ERP-Migrationen zu wiederholten Aufwänden führen
Bei jeder Migration von Non-SAP nach SAP müssen Sie entscheiden, wie die Daten ausgewählt, bereinigt, umgewandelt und validiert werden sollen.
De folgenden fünf Kategorien müssen meistens jedes Mal von Grund auf neu erstellt werden:
- Mappings: Wie die Felder und Strukturen von Altsystemen in SAP abgebildet werden
- Transformationsregeln: Wie die Daten bereinigt oder konvertiert werden müssen
- Validierungskriterien: Wie Teams gewährleisten, dass die Datensätze korrekt migriert werden
- Testprozesse: Wie Ausnahmen und kritische Szenarien geprüft werden
- Projektwissen: Warum bestimmte Entscheidungen getroffen und wie Probleme gelöst werden
Wenn diese Assets in Tabellenkalkulationen, benutzerdefinierten Skripten oder einzelnen Teams verbleiben, können sie nur schwer wiederverwendet werden.
Warum wiederholte ERP-Migrationen Aufwände und Risiken erhöhen
Durch Übernahmen werden neue ERP-Systeme und Datenmodelle eingeführt.
Durch Konsolidierungsprojekte können mehrere Non-SAP-Systeme in eine SAP-Umgebung integriert werden.
Regionale Rollouts führen zu zusätzlichen lokalen Unterschieden, ohne jede Phase der Migration zu einem Einzelfall wird.
Dies ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Untersuchungen von Forrester Consulting im Auftrag von SAP ergaben, dass 72 % der befragten Unternehmen jedes Jahr vier oder mehr Transformationsprojekte umsetzen. Viele darunter verwalten diese weiterhin als isolierte Projekte. Für ERP-Teams kann diese Fragmentierung zu inkonsistenten Methoden, wiederholten manuellen Aufwänden und Risiken führen, die erst später beim Testen oder während dem Cutover auftreten.
Etablierung eines wiederholbaren Migrationsansatzes
Ein wiederholbarer Ansatz bedeutet nicht, bei jedem Altsystem einen identischen Prozess zu erzwingen. Es bedeutet, eine gemeinsame Grundlage zu schaffen und diese dort anzupassen, wo tatsächlich Unterschiede bestehen.
Die Vorteile einer wiederholbaren ERP-Migration
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Einmalige Migration |
Wiederholbare Migration |
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Mappings und Regeln werden neu erstellt |
Migration Assets werden wiederverwendet und verfeinert |
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Erlerntes Wissen verbleibt bei Einzelpersonen |
Erlerntes Wissen kann in Teams in Zukunft wiederverwendet werden |
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Prozesse variieren je nach Projekt |
Die Ausführung folgt gemeinsamen Standards |
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Jedes Projekt startet nur langsam |
Zukünftige Projekte beginnen mit einer Grundlage |
Templates, Regeln und Validierungsprozesse werden mit jeder Verwendung erweitert. Erkenntnisse aus einem Projekt können das nächste erleichtern, anstatt nach dem Projekt in Vergessenheit zu geraten.
Die Vorteile der Wiederverwendbarkeit bei Migrationen
Ein wiederverwendbarer Ansatz bietet folgende Vorteile:
- Weniger manuelle Aufwände durch die Beibehaltung bewährter Mappings und Regeln
- Frühere Sichtbarkeit durch eine konsistente Validierung und Protokollierung
- Höhere Vorhersehbarkeit bei Zeitplänen und Abhängigkeiten
- Stärkere Governance durch gemeinsame Prozesse und eine klare Übersicht
- Gemeinsames Wissen, das über einzelne Projekte hinaus verfügbar bleibt
Das Ziel ist der Aufbau einer strukturierten Methode zur wiederholten Durchführung von Migrationen.
Wie Kyano Crossway wiederholbare Migrationen unterstützt
Normalerweise werden Migrationen von Non-SAP nach SAP über manuelle, dateibasierte Workarounds abgewickelt – das heißt, den Export von Daten nach Excel/CSV und deren Umwandlung anhand benutzerdefinierter Formeln oder die Erstellung von einmaliger Logik in ELT-Tools. Dieser Prozess ist fehleranfällig, inkonsistent und schwer zu skalieren. Außerdem zwingt er Teams dazu, für jedes Projekt das Rad neu zu erfinden.
Kyano Crossway gewährleistet die Wiederholbarkeit des Ansatzes durch drei Prinzipien, die auf der bewährten Migrationsmethodik von SNP aufbauen und Teil der umfassenderen Plattform Kyano sind:
- Wiederverwendbarkeit: Templates, Mappings und Regeln, die projektübergreifend wiederverwendet werden können
- Automatisierung: Optimierte, standardisierte Schritte
- Validierung: Integrierte Prüfungen in jeder Phase
Für Unternehmen, die mehrere Migrationen durchführen, ermöglicht dies im Laufe der Zeit ein konsistentes Vorgehen. So können Teams Prozesse bei Bedarf standardisieren, von bewährten Ansätzen profitieren und die Notwendigkeit verringern, dieselben Herausforderungen immer wieder von Grund auf neu zu lösen.
Wiederverwendbare Assets verschaffen Unternehmen bei SAP-Migrationen einen Vorsprung
Kyano Crossway bietet quellenspezifische Templates und einsatzbereite Konnektoren für mehr als 20 Non-SAP-Quellsysteme. Mit diesen Assets können Teams ihre Projekte beschleunigen und standardisieren, während der Ansatz an jede Quelllandschaft angepasst wird.
So können Teams die resultierende Transformationslogik für zukünftige Projekte und Geschäftseinheiten verfeinern.
Eine plattformunabhängige Toolchain
Kyano Crossway strukturiert die wichtigsten Migrationsphasen:
- Ermittlung und Selektion: Identifizierung der für eine vollständige oder selektive Migration erforderlichen Daten.
- Transformation und Anreicherung: Bereinigung, Standardisierung, Mappen und Vorbereitung der Daten für SAP.
- Ausführung: Verschieben der vorbereiteten Daten durch einen kontrollierten Prozess.
- Validierung: Überprüfen der migrierten Datensätze und Identifizierung potenzieller Probleme.
Eine integrierte Validierung, Ausführungskontrollen und eine detaillierte Protokollierung ermöglichen mehr Transparenz und erleichtern es Teams, Probleme früher zu erkennen. Genau diese Struktur ermöglicht die Wiederverwendbarkeit: Die während einer Phase erstellten Mappings, Regeln und Validierungslogiken verschwinden nicht beim Go-live. Sie werden in der nächsten Migration wiederverwendet, anstatt von Grund auf neu erstellt zu werden.
Bereitstellung von Kyano Crossway in Cloud-, On-Premises- und Hybrid-Umgebungen
Kyano Crossway kombiniert eine plattformunabhängige Architektur mit flexiblen Bereitstellungsoptionen. So kann die IT einen gemeinsamen Ansatz gewährleisten und gleichzeitig Unterschiede zwischen Geschäftsbereichen, erworbenen Unternehmen und Quellsystemen berücksichtigen.
Wie Northrop Grumman und Contreras mehr als nur ein ERP-Projekt umsetzten
Northrop Grumman setzte auf eine Partnerschaft mit SNP, um seine komplexe ERP-Landschaft zu modernisieren. Im Januar 2024 ging das Unternehmen mit SAP S/4HANA für 70.000 Benutzer pünktlich und mit minimaler Unterbrechung live. Das Projekt wurde mit der Umstellung von Costpoint auf S/4HANA fortgesetzt, einschließlich weiterer geplanter SAP- und Non-SAP-Migrationen.
Vor einigen Jahren hat man alle fünf oder zehn Jahre ein Transformationsprojekt durchgeführt. Heutzutage befinden sich Unternehmen in ständiger Bereitschaft: Sie müssen sich schnell verändern, innovativ sein und Widerständen trotzen. Daher ist ein Partner wie SNP für die Unterstützung unseres digitalen Ökosystems entscheidend. Sie wissen, worauf es ankommt, und halten stets ihr Versprechen.
Will Setiyawan
Global ERP Lead, Northrop Grumman
Für Contreras begann die weitere Vorbereitung mit einem 10-wöchigen Kyano Foundation-Projekt. Im Rahmen des Projekts wurde eine datengestützte Roadmap für SAP S/4HANA erstellt und die Grundlage für ein gemeinsames Innovationsprojekt gelegt: die Datenmigration von SAP Business One zu RISE with SAP mithilfe von Kyano Crossway.
Beide Beispiele unterstreichen die Notwendigkeit eines Migrationsansatzes, der sowohl die nächste Phase als auch das aktuelle Projekt unterstützt.
Nutzen Sie Ihre Migration als Grundlage für die nächste
Ihr nächstes Migrationsprojekt von Non-SAP nach SAP beginnt vielleicht mit einem Altsystem oder einer Geschäftseinheit. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass dies die letzte Änderung ist, die Sie bewältigen. Der Erfolg eines Projekts sollte nicht nur daran gemessen werden, ob es den Go-live erreicht. Auch das, was bleibt, ist von Bedeutung: Wiederverwendbare Mappings, Regeln, Templates, Validierungsprozesse und Erkenntnisse hinsichtlich der Ausführung können zukünftige Migrationen konsistenter und vorhersehbarer machen.
Profitieren Sie von einem wiederverwendbaren Ansatz für den Wechsel nach SAP mit Kyano Crossway
Vermeiden Sie, dass Ihr Team jedes Mal Mappings, Transformationsregeln und Validierungsprozesse neu erstellt, wenn ein weiteres Altsystem auf SAP umgestellt wird. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung bei der Durchführung komplexer Unternehmenstransformationen bietet SNP mit Kyano Crossway einen strukturierten, wiederholbaren Ansatz für die Migration von Non-SAP nach SAP.
Erfahren Sie, wie Ihr Team mit Kyano Crossway wiederholte manuelle Aufwände reduzieren und zukünftige Migrationen schneller und vorhersehbarer umsetzen kann.